ZUGFeRD-Profile im Vergleich: Welches reicht als E-Rechnung?
Ein Profil legt fest, wie viele Angaben die eingebettete XML enthält. Die kleinen Profile sind für die E-Rechnungspflicht zu mager.
Stand: November 2026. Orientierung, keine Steuerberatung. Die Einordnung folgt der Auffassung der Finanzverwaltung (BMF-Schreiben zur E-Rechnung).
Die Profile im Überblick
| Profil | Positionen | Als E-Rechnung geeignet |
|---|---|---|
| MINIMUM | Nein, nur Summen und Kopfdaten | Nein |
| BASIC WL | Nein, ohne Positionen | Nein |
| BASIC | Ja, vereinfacht | Ja |
| EN 16931 (COMFORT) | Ja, vollständig | Ja |
| EXTENDED | Ja, erweitert | Ja |
Was das für die Praxis heißt
Stellen Sie Ihre Software auf EN 16931 um. Das ist das Profil, mit dem Sie am wenigsten falsch machen. MINIMUM und BASIC WL tauchen oft als Voreinstellung älterer ZUGFeRD-Versionen auf. Eine so erzeugte Rechnung genügt der Pflicht zur E-Rechnung nach Auffassung der Finanzverwaltung nicht.
Welches Profil Ihre Datei hat, zeigt der Prüfer an, und zwar zusammen mit der Aussage, ob es reicht. Hintergrund zu den Fristen steht in ZUGFeRD und E-Rechnungspflicht.
Häufige Fragen
Welches Profil soll ich wählen?
EN 16931 (COMFORT) ist die sichere Standardwahl.
Warum reicht BASIC WL nicht?
Es enthält keine Rechnungspositionen. Die Finanzverwaltung erkennt es deshalb nicht als E-Rechnung an.
Stand: November 2026. Diese Seite ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.